Dietmar Golf
Webseiten. Suchmaschinen. Werbestrategien.

Zu wenig Kunden? So geht Marketing für Dachdecker.


In Deutschland gibt es etwa 15.000 Dachdeckerbetriebe, die um einen Jahresumsatz von knapp 10 Milliarden Euro konkurrieren. Das bedeutet, dass im Schnitt etwa 50.000 € Umsatz pro Monat für jeden Dachdecker-Betrieb „drin ist“.

Doch wie kommt es, dass die einen Betriebe volle Auftragsbücher haben, während ähnliche Betriebe am Rande des Existenzminimums leben?

Genügend Nachfrage ist da. Das zeigt einerseits der Branchenumsatz von fast zehn Milliarden Euro, als auch die hohe Anzahl der Suchanfragen in den deutschen Suchmaschinen – übrigens über sämtliche Jahreszeiten hinweg.

Nach meiner Erfahrung ist der Inhaber eines Betriebes, der sich vor Aufträgen kaum retten kann, nicht unbedingt cleverer oder handwerklich besser als andere, sondern oft hat er einfach nur das bessere Marketing, vor allem das bessere Online-Marketing:

Heutzutage findet die erste Kontaktanbahnung zwischen Kunde und Dachdeckerei oft über das Internet statt:

Wird die Webseite eines Dachdeckerbetriebes gut gefunden und kann durch gutes Design und guten Inhalt überzeugen, so trudeln jeden Monat fast automatisch neue Aufträge ein.

Stellen Sie sich vor, jemand aus Ihrer Nähe spielt mit dem Gedanken, sein Dach neu eindecken zu lassen, eine neue Wärmedämmung anbringen oder eine Photovoltaikanlage montieren zu lassen. Dafür sucht dieser jemand eine geeignete Dachdeckerei. Wo sucht er?

Meistens sucht er im Internet.

Wenn also Ihr Betrieb in den Suchmaschinen unter den eingegebenen Suchbegriffen nicht sichtbar ist, können Sie diesen Auftrag niemals erhalten.

Noch häufiger wird der Auftrag aber an zweiter Stelle verspielt: Nämlich dann, wenn der Kunde einen schlechten Eindruck von Ihnen gewinnt, weil Ihre Webseite nicht Ihre wirklichen Stärken widerspiegelt. Viele Dachdecker gehen irrtümlicherweise davon aus, dass es ausreicht, irgendeine Webseite zu haben. Doch das Aussehen und die Inhalte der Webseite entscheiden am allermeisten, ob ein Dachdeckerbetrieb in die engere Auswahl kommt. Wessen Webseite nicht überzeugt, scheidet sofort am Anfang aus.

Um Ihnen Beispiele zu geben, was zu tun ist, damit Ihre Webseite gut gefunden wird und mögliche Kunden überzeugt, und somit Aufträge an Land zieht, habe ich hier drei Denkanstöße für Sie aus meinem Buch Die perfekte Webseite für Handwerker und Dienstleister herausgegriffen:

Denkanstoß 1: Was kauft der Kunde?

Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmer ist, dass sie sich stets darüber im Klaren sind, was sie eigentlich verkaufen. Der Dachdecker-Kunde möchte nämlich kein Geld für ein neugedecktes Dach ausgeben, sondern bezahlt für die Befriedigung seines Bedürfnisses.

Hinter einem Auftrag zum Decken eines Daches könnte beispielsweise das Bedürfnis stecken, sicher und behaglich im Trockenen zu sitzen oder langfristig Geld für Folgekosten zu sparen.

Insbesondere viele Neuunternehmer machen den Fehler, ihre Leistungen zu vermarkten, anstatt dessen Nutzen, und bieten damit etwas an, was kein Mensch braucht. So ist vorprogrammiert, dass die Auftragsbücher leer bleiben.

Vergleichen Sie dazu folgende zwei Werbeslogans:

  1. „Sicherheit unter einem starken Dach - für Sie und Ihre Liebsten.“
  2. „Jetzt Dach decken lassen vom Profi!“
oder
  1. „Der Winter kann kommen. Die nächste Heizölabrechnung auch. Clever sparen mit unserer Spezialdämmung.“
  2. „Der Winter kommt. Lassen Sie jetzt Ihr Haus dämmen. “

Welcher der beiden Slogans zieht Kunden magisch an, und welcher lässt Kunden vor Langeweile sterben?

Nächster Denkanstoß

Das Buch:

Buch Online-Marketing
Online-Marketing u.a. für Dachdecker. » Info


Kostenfreies Marketingcoaching:

Das Coaching-Programm für Handwerker und Dienstleister hilft Ihnen dabei, Ihre Webseite auf Vordermann zu bringen. » Info